Die technische Infrastruktur ist ein zentraler Bestandteil von Online-MBA-Programmen. Sie umfasst vielfältige Lernmanagementsysteme (LMS), die Lehrinhalte bereitstellen und organisieren. In Deutschland nutzen manche Hochschulen etablierte Plattformen wie Moodle oder Ilias, die eine strukturierte Kursverwaltung ermöglichen und den Zugang zu Materialien, Prüfungen und Kommunikationsangeboten ermöglichen.

Neben den LMS werden häufig spezielle Tools für Videokonferenzen, beispielsweise Zoom oder Microsoft Teams, genutzt, um synchrone Veranstaltungen abzuhalten. Solche Tools unterstützen neben Vorlesungen auch Gruppendiskussionen und Präsentationen, wodurch interaktive Lernformen eingebunden werden. Die Stabilität und Nutzerfreundlichkeit dieser Plattformen ist für den Lernerfolg relevant.
Zusätzliche digitale Werkzeuge wie digitale Whiteboards, Umfragetools oder Kooperationstools (etwa Miro oder Padlet) können den Austausch und die gemeinsame Erstellung von Projektarbeiten unterstützen. Diese Instrumente tragen dazu bei, dass virtuelle Gruppenarbeit und kreative Prozesse trotz räumlicher Distanz möglich sind. Die Vertrautheit der Studierenden mit solchen Werkzeugen kann variieren und beeinflusst den Umgang mit diesen Technologien.
Schließlich spielt auch die Sicherstellung von Datenschutz und IT-Sicherheit eine Rolle. Deutsche Bildungseinrichtungen unterliegen dabei entsprechenden Vorgaben, die bei der Auswahl und Nutzung digitaler Plattformen berücksichtigt werden müssen. Ein transparenter Umgang mit Nutzerdaten ist insbesondere in der Hochschullandschaft von zunehmender Bedeutung.