Die Planung der Zielarchitektur ist ein wesentlicher Teil der Cloud-Migration. Sie umfasst die Definition, wie IT-Ressourcen künftig in der Cloud organisiert sind, welche Dienste eingesetzt werden und wie die Systeme miteinander kommunizieren. Dabei können Modelle wie Public Cloud, Private Cloud oder Hybrid Cloud zum Einsatz kommen.

In Deutschland greifen Unternehmen häufig auf Cloud-Dienste von Anbietern zurück, die lokale Rechenzentren oder zumindest europäische Datenschutzstandards erfüllen. Dies steht oft im Zusammenhang mit regulatorischen Anforderungen und der Unternehmenssicherheit. Die Auswahl der geeigneten Dienste orientiert sich an technischen Anforderungen, Kosten und Compliance.
Die Cloud-Architektur berücksichtigt auch Skalierbarkeit und Resilienz. Durch die Nutzung von Diensten wie Container-Orchestrierung oder Serverless Computing können Anwendungen an wechselnde Lasten angepasst werden. Dies kann zu einer effizienteren Ressourcennutzung führen, erfordert allerdings eine angepasste Planung und oft auch eine Anpassung der Anwendungen.
Ein weiterer Aspekt sind Sicherheitsarchitekturen innerhalb der Cloud, wie etwa Firewalls, Zugriffskontrollen und Verschlüsselungsmechanismen. Diese müssen in der Planung ebenso berücksichtigt werden wie Backup- und Wiederherstellungsstrategien, um den Betrieb stabil zu sichern.