Technologische Infrastruktur bildet die Basis für die Umsetzung von Online-Trainings in Unternehmen. Learning-Management-Systeme (LMS) werden üblicherweise genutzt, um Lerninhalte bereitzustellen, Zugänge zu verwalten und Lernerfolge zu dokumentieren. In Deutschland verwenden viele Organisationen Plattformen, die datenschutzkonform nach der DSGVO gestaltet sind, was insbesondere für Personalentwicklungsdaten von Bedeutung ist.

Plattformen wie Saba oder Mindflash erlauben meist eine Integration mit bestehenden HR-Systemen, um Nutzer- und Lernfortschrittsdaten auszutauschen. Die technische Skalierbarkeit und der Support sind wichtige Kriterien, die beim Auswahlprozess berücksichtigt werden. Zudem spielt die Kompatibilität mit mobilen Endgeräten eine zentrale Rolle, sodass Mitarbeitende orts- und zeitunabhängig lernen können.
Autorenwerkzeuge dienen der Erstellung von didaktisch aufbereiteten und interaktiven Lerninhalten. In Deutschland sind neben Articulate auch Lösungen wie Adobe Captivate verbreitet. Diese Programme unterstützen unterschiedliche Formate, etwa Videos, Quizze oder Simulationen, und bieten teilweise Funktionen zur Anpassung an individuelle Lernbedürfnisse.
Virtuelle Klassenzimmer-Plattformen ermöglichen über synchron kommunizierende Räume den direkten Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden. In vielen Unternehmen ergänzen sie asynchrone Angebote, sodass Webinare und Live-Trainings Teil eines hybriden Lernmodells werden. Anbieter wie Zoom oder Cisco Webex verfügen über etablierte Funktionen für Bildschirmfreigaben und Breakout-Räume.