Im Zentrum datenwissenschaftlicher Arbeit stehen Methoden zur Datenaufbereitung, Analyse und Modellierung. Die Datenvorverarbeitung umfasst Schritte wie Datenbereinigung, Transformation und Normalisierung, um inkonsistente oder fehlerhafte Informationen zu reduzieren. Diese Vorarbeiten sind oft entscheidend für die Qualität der folgenden Analysen. Typische Methoden hierzu umfassen Imputation fehlender Werte oder das Entfernen von Ausreißern, die bei großen Datensätzen häufig auftreten können.

Zur explorativen Datenanalyse werden unterschiedliche statistische Verfahren eingesetzt. Dazu zählen deskriptive Statistiken, Korrelationen und Visualisierungstechniken, mit denen erste Einblicke in Muster und Zusammenhänge gewonnen werden. Dies unterstützt die Auswahl passender Modelle und Algorithmen für die weitere Analyse. Häufig werden hierbei auch Clustering-Verfahren verwendet, um Gruppen ähnlicher Datenpunkte zu identifizieren.
Maschinelles Lernen ist ein zentraler Bestandteil moderner Datenwissenschaft. Dabei existieren verschiedene algorithmische Klassen, beispielsweise überwachte Lernverfahren zur Klassifikation oder Regression sowie unüberwachte Verfahren wie Clustering. Die Wahl eines bestimmten Algorithmus erfolgt meist anhand der Datencharakteristik sowie des Analyseziels. Auch hybride Methoden, die mehrere Ansätze kombinieren, können eingesetzt werden, um spezifische Herausforderungen zu adressieren.
Des Weiteren spielt die Modellvalidierung eine wichtige Rolle. Häufig wird eine Datenteilung vorgenommen, bei der ein Teil der Daten zum Training und ein anderer Teil zur Überprüfung des Modells genutzt wird. Solche Verfahren helfen zu beurteilen, wie gut ein Modell auf neue, unbekannte Daten generalisieren kann. Dabei können Metriken wie Genauigkeit, Recall oder der F1-Score verwendet werden, die im Rahmen der Analyse interpretiert werden sollten.